Leistungen, Beispiele

Unterstützung der
Industrie durch kompetenzübergreifende Angebote entlang der Wertschöpfungskette

 

 

  • Werkstoffeinsatz und Produktgestaltung -> Best Practice
  • Muster- und Serienfertigung von
    Bauteilen und Systemen
  • Genehmigungen, Zulassung und
    Produkteinsatz
  • Weiterbildung zum
    "Composite Engineer"

Schwerpunkte des
Forschungsfelds Leichtbau

 

 

 

 

  • Neue Materialien bzw. Materialverbünde
  • Fertigungs-/Fügetechnologien
  • Funktionsintegration
  • Konstruktion und Auslegung
  • Zerstörungsfreie und zerstörende
    Prüfverfahren

 

Begleitende
Aktivitäten

 

 

 

 

 

  • Forschungsfeld Leichtbau als Keimzelle für Projektkonsortien für öffentliche Ausschreibungen
  • Vernetzung im Bereich angewandter Forschung und Grundlagenforschung
  • Beratende Unterstützung in nationalen und internationalen Gremien

Institutsübergreifende
Zusammenarbeit

 

 

 

 

 

 

Fraunhofer-Geschäftsbereiche, -Netzwerke, -Forschungsfelder zur gemeinsamen Bearbeitung von Geschäftsfeldern

Projektbeispiele

Substitution von Metallstrukturen in der Elektromobilität durch extrusionsbasierten SEAM 3D Druck für integrale Leichtbaukonzepte

Projektinformation

DynaLight CargoScooter
© Fraunhofer IWU
DynaLight CargoScooter

Das Fraunhofer IWU bildete über alle Standorte im Zuge einer internen Imageträgerprojektschaar fünf Imageträgerprojekte, welche im Oktober 2022 starteten. Eines dieser Projekte trägt das Akronym „DynaLight“. Im Fokus von DynaLight steht die Substitution des Stahlrahmens des Innvelo-Cargo-Scooters.

Ziel der Substitution ist ein solides Design, das mittels SEAM-3D-Druck eine funktionsintegrierte Leichtbauvariante des Rahmens erzeugt und den dynamischen Belastungen im Straßenverkehr standhält. Funktionalität, Leichtbaugrad und Marktfähigkeit des sächsischen Innovationsproduktes stehen bislang aus, werden bis Ende 2023 erwartet.

Partner in diesem Projekt sind: IWU Chemnitz, Pendix GmbH, Sauer Creations, ICM Chemnitz

Weitere Informationen finden Sie hier

Leitprojekt FutureCarProduction

Projektinformation

Integrale Karosseriekonzepte für einen nachhaltigen Fahrzeugbau der Zukunft
© Fraunhofer IFAM, IGCV, IIS, IST, IWM, IWS, IWU, LBF
Integrale Karosseriekonzepte für einen nachhaltigen Fahrzeugbau der Zukunft

Das Konsortium des Leitprojektes »FutureCarProduction« wird ganzheitliche Lösungsansätze für die Bewertung neuer Karosseriekonzepte der Automobilindustrie entwickeln. Dazu gilt es Methoden, Prozesse und Technologien zu etablieren, mit denen die ökologische Nachhaltigkeit methodisch bewertet und technologisch gewährleistet werden kann im Zielkonflikt mit technischer Performance und Kosten.

The consortium of the "FutureCarProduction" lead project will develop integrated solutions for the evaluation of new car body concepts in the automotive industry. To this end, it is necessary to establish methods, processes and technologies with which ecological sustainability can be methodically evaluated and technologically guaranteed in a conflict of objectives with technical performance and costs.

Weitere Informationen zum Projekt FuturCarProduction finden Sie hier.

Projekt FOREST: Leichtbaumaterialien für energieeffiziente Strukturen

Projektinformation

© Fraunhofer IFAM
Wege zur Dekarbonisierung im Transportwesen

Das neue Projekt FOREST des Fraunhofer IFAM und seiner Partnerorganisationen wird durch die Entwicklung und den Einsatz innovativer biobasierter Polymere, Additive und recycelter Kohlenstofffasern zur Dekarbonisierung im Verkehrssektors beitragen. Das Ziel wird durch die Kombination von drei Schlüsselfaktoren erreicht: Reduzieren, Verwerten, Umgestalten.

Weitere Informationen zum Projekt FOREST finden Sie hier.

Projekt „futureFlexPro“ - Neues BMBF-Projekt

Projektinformation

© Fraunhofer IAO

Ziel von »futureFlexPro« ist die Erarbeitung modularisierbarer Lösungen für nachhaltige, funktionsintegrierte Komponenten zukünftiger Fahrzeuggenerationen unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft sowie einer durchgängigen ökonomischen, ökologischen und technologischen Bewertung im Kontext von Markt- und Absatzszenarien.

Produktbeispiele

Durchlade mit PKW-Rücksitz

© Fraunhofer IWU

Leichtbau im PKW ist mit konventionellen metallischen Werkstoffen kaum noch möglich.
Für den Landrover Discovery wurde eine abklappbare Durchlade zu Kofferraum mit weniger als 50% der Masse entwickelt.
Möglich wurde das durch die innovative Kombination von Organoblechen mit Spritzguss und lokaler kraftflussgerechter Verstärkungen durch sogenannte Towpregs aus CFK.
Nach dem Vorformen eines Organoblechzuschnittes, Legen der Towpregs und Hinterspritzen der Rippenstruktur war das Teil einbaufertig. Die Masse sank von 3837 g (Stahl) auf 1640 g. Es erfolgte eine Reduzierung von Einzelteilen und damit eine Verringerung von Fertigungsschritten.

Triebkopfkabine eines Hochgeschwindigkeitszuges

© Fraunhofer IWU

Die Triebkopfkabine eines Hochgeschwindigkeitszuges aus Aluminiumschaum-Sandwiches herstellen – ist das möglich? In einem FuE-Verbundvorhaben gelang der Nachweis mit dem Aufbau einer  Triebkopfkabine im Maßstab 1:1 –
die Abmessungen betragen 6,8 x 3,0 x 2,8  m3.
Die hohe Eigensteifigkeit der Sandwiches erlaubte eine unterbaufreie Konstruktion, die gegenüber der konventionellen Metallbauweise mit massiven Aluminiumblechen eine Gewichtsreduktion von etwa 20 Prozent bei gleichzeitig deutlich geringerem Montageaufwand ermöglichte.